Kellner – Angestellter eines Bewirtungsbetriebs

Kellner – Angestellter eines Bewirtungsbetriebs

Berufsbezeichnung Kellner: Kellner ist die allgemeinsprachliche Berufsbezeichnung für einen Mitarbeitern eines Bewirtungsbetriebs, Kneipe, Restaurant, Bistro. Die weibliche Form lautet Kellnerin oder eben Serviererin. Im schweizer Land benutzt man ebenso ist die Bezeichnungen Saaltochter oder Serviertochter.

Kellner – Angestellter eines Bewirtungsbetriebs

Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau: In Deutschland wurde 1980 die Berufsbezeichnung des Ausbildungsberufes in Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau oder Hotelfachmann/Hotelfachfrau geändert. Veraltet sind die Bezeichnungen Herr Ober, kurze Form von Oberkellner sowie Garçon, die früher verbreitete Anrede Fräulein für weibliche Angestellte und der Piccolo für Auszubildende.


Schweiz: Restaurationsangestellte/Restaurationsangestellter

Kellner – Angestellter eines Bewirtungsbetriebs: In der Schweiz ist die Berufsbezeichnung des Servicemitarbeiters nach einer zweijährigen Attest-Ausbildung Restaurationsangestellte/Restaurationsangestellter, nach der regulären Lehrzeit von drei Jahren REFA Restaurationsfachfrau/Restaurationsfachmann EFZ. Die Lehre erfolgt dabei in einem Hotel, einem Restaurant oder Betrieb der System- und Gemeinschaftsgastronomie und folgt einem definierten Bildungsplan mit wöchentlichem Besuch der Berufsschule.

Kellner - Angestellter eines Bewirtungsbetriebs„Waitress taking an order“ von photo by Alan Light. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Waitress_taking_an_order.jpg#/media/File:Waitress_taking_an_order.jpg

Überbetriebliche Kurse ergänzen die Ausbildung. Die Bezeichnungen Kellner und Serviertochter – weibliches Personal sind heutzutage veraltet.

In Österreich sind die Bezeichnungen „Fräulein“ und „Herr Ober“ üblich, wenn der Kellner unmittelbar erwähnt wird. „Fräulein“ wird jedoch von manchen jungen Gästen als veraltet angesehen. Servicebrigade bestimmt mancherorts die Gesamtheit des Servicepersonals.

Klassische Aufgabe des Kellners

Klassische Aufgabe des Kellners ist die Bedienung der Kunden mit Speisen und Getränken. Daneben ist er Angetrauter und Vertreter des Betriebs.

Die Beruf des Kellners gehört zu den schlechtestbezahlten Ausbildungsberufen bei uns in Deutschland. Durchschnittlich verdient ein alleinstehender langjähriger Kellner keinesfalls als 1000 Euro netto im Monat, hinzu kommt aber das Trinkgeld, das, insbesondere in der gehobenen Gastronomie, teilweise mehr als fünf Prozent des Umsatzes beträgt.


In diesen Fällen kann es vorkommen, dass das monatliche Trinkgeld die Höhe des Nettogehaltes, zumeist in hochfrequentierten „Szene“-Gastronomiebetrieben, weit übersteigt.

In Österreich gelten Frauen entgegen Männern als Schwerarbeiter im Sinne der Schwerarbeitsverordnung und der dazu ergangenen Berufsliste. Dienstgeber haben das Vorliegen von Schwerarbeit bei Frauen ab dem vollendeten 35. Lebensjahr – Männer ab dem 40. Lebensjahr selbständig der Krankenversicherung zu melden.

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